Einschläge ohne Gegenwehr: Warum Kiews akuter Raketen-Mangel Putin in die Karten spielt 07.07.2026

In der Nacht zum 6. Juli 2026 feuerte Russland 23 ballistische Raketen auf Kiew, wobei keine einzige abgefangen wurde und zwölf Menschen starben. Dieser Angriff verdeutlicht die kritische Munitionskrise der Ukraine, da die Abfangquote für ballistische Raketen von 40 Prozent im Januar auf lediglich acht Prozent im Juli gesunken ist. Während Drohnen und Marschflugkörper weiterhin effektiv bekämpft werden können, fehlt es dem Patriot-System an notwendigen Abfangraketen. Die globale Produktion reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, besonders da Konflikte im Nahen Osten die Bestände massiv beanspruchen. Russland nutzt diesen Engpass strategisch, um durch Angriffe auf die Infrastruktur die Verhandlungsposition Kiews vor einem möglichen Waffenstillstand zu schwächen. Die Ukraine versucht nun, durch Eigenentwicklungen wie das Projekt „Koral“ oder die FP-7.X die Schutzlücke zu schließen.













