Die chinesische Regierung prüft derzeit mit führenden Technologieunternehmen wie Alibaba, ByteDance und Zhipu AI mögliche Beschränkungen für den ausländischen Zugriff auf fortschrittliche KI-Modelle. Diese Maßnahmen werden als notwendige Schritte zur Sicherung der nationalen Sicherheit betrachtet, wobei sowohl Closed-Source- als auch Open-Weight-Modelle betroffen sein könnten. Die Beratungen unter Leitung des Handelsministeriums umfassen auch die Einstufung von KI-Technologiediebstahl als Straftat im nationalen Sicherheitsgesetz sowie neue Regeln für die Finanzierung heimischer Start-ups. Hintergrund ist die wachsende geopolitische Spannung, da China befürchtet, dass US-Modelle wie Anthropic's Mythos zur Ausnutzung von Software-Schwachstellen genutzt werden könnten. Gleichzeitig versucht Peking, heimische Talente und Technologien durch Ausreisebeschränkungen und Überprüfungen von Auslandsgeschäften im Land zu halten. Sollten diese Beschränkungen umgesetzt werden, könnten die Kosten für globale Nutzer steigen und die internationalen KI-Märkte erheblich beeinflussen.