"Letzte Verteidigungswelle"15-Jähriger hatte führende Rolle in rechter Terrorgruppe 25.02.2026

Der Generalbundesanwalt klagt einen 15-jährigen Jugendlichen aus Mecklenburg-Vorpommern als einen der Rädelsführer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ (LVW) an. Laut Ermittlungen gründete der Teenager am 17. April 2024 eine WhatsApp-Chatgruppe namens „LVW-Generalchat“ und agierte dort als Strippenzieher, der wiederholt Straftaten einforderte. Er soll erklärt haben, dass das Ziel der LVW sei, Anschläge zu begehen und Ausländer zu töten, und die Gruppe als "Terroreinheit" bezeichnet haben. Mutmaßliche Brandstiftungen, wie die am 23. Oktober 2024 in Altdöbern, bei der ein Kulturzentrum für rund eine halbe Million Euro zerstört wurde und vier schlafende Personen nur durch Zufall unverletzt blieben, soll er abgesegnet und eingefordert haben. Ab dem 5. März 2026 stehen acht Jugendliche und junge Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg, denen Mitgliedschaft oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, versuchter Mord und weitere Delikte vorgeworfen werden.














