An der belgischen Küste wurden auf einem kurzen Strandabschnitt 24 tote Glatthaie entdeckt, die äußerlich unversehrt waren. Spezialisten stellten massive innere Verletzungen fest, die auf erhebliche Gewalteinwirkung hindeuten. Ermittler und Experten des Flämischen Instituts für Landwirtschafts- und Fischereiforschung (ILVO) vermuten, dass die Tiere als Beifang in den Netzen kommerzieller Fischkutter gefangen und anschließend schwerverletzt ins Meer zurückgeworfen wurden. Dieser Vorfall, der sich letzte Woche ereignete, erinnert an ähnliche Massenstrandungen und wirft ein Schlaglicht auf die ökologischen Folgen der industriellen Fischerei. Zur weiteren Klärung werden die Kadaver wissenschaftlich untersucht.