250 Jahre Albertina: Wie Dürers Hase ins Museum kam 18.06.2026

Anlässlich ihres 250-jährigen Bestehens präsentiert die Albertina in Wien die Ausstellung „Sammeln für die Zukunft“, die die Geschichte ihrer beeindruckenden Sammlung beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von den Anfängen unter Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine im 18. Jahrhundert bis heute. Die Sammlung, die auf dem Prinzip der Aufklärung basiert, „Lehren und Erfreuen“, umfasste ursprünglich 10.000 Kupferstiche und wurde durch kluge Tauschgeschäfte, wie die von Doppel-Grafiken gegen wertvolle Zeichnungen, erweitert. Highlights wie Dürers „Feldhase“ und „Rhinoceros“, Michelangelos „Rückenakt“ und Schieles „Aktselbstbildnis“ sind zu sehen. Die Ausstellung betont auch die Rolle von Marie Christine und schließt mit einer Installation von Rosa Barba, einem Zeichen gegen reine Nostalgie.














