273 Skigebiete dicht und kein Umdenken: Alarmierende Studie aus Italien klagt bitteren Fehler an 12.03.2026

Eine alarmierende Studie der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente mit Sitz in Rom zeigt, dass bis 2026 voraussichtlich 273 Skigebiete in den italienischen Alpen und im Apennin geschlossen sein werden, was auf die kürzer werdenden Schneesaisons aufgrund des Klimawandels zurückzuführen ist. Die Studie „Nevediversa 2026“ berichtet zudem von 247 leerstehenden Gebäuden, darunter Hotels und touristische Einrichtungen, wobei das Piemont mit 76 und die Lombardei mit 51 die meisten stillgelegten Skigebiete aufweisen. Legambiente kritisiert, dass trotz dieser Entwicklung weiterhin fast 90 Prozent der öffentlichen Investitionen in den Bergtourismus in Schnee und Skitourismus fließen, anstatt in nachhaltigere Tourismusmodelle und Klimaanpassungsmaßnahmen, wie Giorgio Zampetti, Generaldirektor von Legambiente, betont.














