30. Regenbogenparade in Wien als „Befreiungsfest“ 12.06.2026

Die Organisatorin der Vienna Pride, Katharina Kacerovsky-Strobl, betont, dass die 30. Regenbogenparade am 13. Juni sowohl eine Erfolgsgeschichte als auch eine Mahnung sei. Einerseits zeige sie eine positive Entwicklung hin zur Akzeptanz der LGBTIQ+-Community, andererseits seien die Zeiten für diese marginalisierte Gruppe, besonders durch Krisen, härter geworden. Die Parade sei mehr als nur ein fröhliches Fest; sie sei eine politische Demonstration und ein Befreiungsfest, das Respekt für den Demonstrationscharakter erfordere. Unter dem Motto „Sichtbar seit 1996“ werden Zehntausende Menschen auf dem Wiener Ring erwartet, und politische Forderungen wie ein Diskriminierungsschutz im privaten Bereich und ein Verbot von Konversionstherapien werden erhoben.














