Der russische Machthaber Wladimir Putin hat erstmals öffentlich Probleme mit seinem Ukraine-Krieg eingeräumt, doch das tatsächliche Ausmaß der Krise wird durch drei alarmierende Zahlen deutlich. Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien haben zu einer schweren Treibstoffkrise geführt: Ein Drittel aller Raffinerien stand Ende Juni still, und die Ölverarbeitung fiel auf den niedrigsten Stand seit 21 Jahren. Gleichzeitig sind die militärischen Erfolge Russlands minimal: Nach zwölf Jahren Krieg kontrolliert Moskau nur 19,4 Prozent der Ukraine, und im Juni 2026 gewann die Armee lediglich 30 Quadratkilometer Land hinzu – etwa die Größe der Insel Borkum.