Bevor der erste Mensch, Juri Gagarin, ins All flog, setzte die Sowjetunion insgesamt 48 Hunde für Weltraummissionen ein, um die Auswirkungen von Start, Aufenthalt und Wiedereintritt auf lebende Körper zu testen. Diese Pionierarbeit war nicht ohne Opfer, da einige Tiere ihr Leben verloren. Die Sowjetunion wählte Hunde wegen ihrer Trainierbarkeit und Fähigkeit, längere Inaktivität und Druck besser zu tolerieren als Primaten. Straßenhunde wurden bevorzugt, da man hoffte, ihre Widerstandsfähigkeit würde ihnen im Weltraum zugutekommen. Die Hündin Laika wurde am 3. November 1957 als erstes Lebewesen in eine Erdumlaufbahn geschickt, überlebte die Mission jedoch nur wenige Stunden und starb vermutlich an Überhitzung. Erst 1960 gelang mit Belka und Strelka die Rückkehr eines Hundes aus dem All, was den Weg für Gagarins Flug ebnete.