800 Millionen Euro Verlust? Deutschem Stahlgigant droht absolutes Horror-Jahr 12.02.2026

Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp steht angesichts eines erwarteten Nettoverlusts von 800 bis 400 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025/26 unter erheblichem Reformdruck. Hauptursache für die finanziellen Schwierigkeiten sind Restrukturierungskosten in der Stahlsparte, die sich im ersten Quartal auf 401 Millionen Euro beliefen und zu einem Nettoverlust von 353 Millionen Euro führten, was die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf. Der Konzern treibt den Umbau und den möglichen Verkauf der Mehrheit an Thyssenkrupp Steel Europe voran, wobei intensive Verhandlungen mit dem indischen Stahlkonzern Jindal Steel laufen, die bereits ein nicht bindendes Angebot vorgelegt haben. Bis zu 11.000 der rund 26.000 Arbeitsplätze in der Stahlsparte sollen gestrichen oder ausgelagert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wobei der Konzern auch ohne eine Einigung mit Jindal an diesen Plänen festhalten will.














