Abhängigkeit von USA reduzieren: Am Golf setzt Merz auf Pragmatismus statt erhobenen Zeigefinger 05.02.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz verfolgt auf seiner Reise in die Golfregion einen pragmatischen Ansatz, um die Abhängigkeit Deutschlands von den USA und China zu reduzieren und neue Partnerschaften zu knüpfen. In Saudi-Arabien traf er Kronprinz Mohammed bin Salman, der wegen des Mordes an Jamal Khashoggi international geächtet war, und in Katar lobte er das Emirat als verlässlichen Partner. Merz betont die Wichtigkeit der Region für Energie (Flüssiggas, Wasserstoff), Investitionen und Rüstungskooperationen. Menschenrechtsfragen werden nur hinter verschlossenen Türen angesprochen, um die Beziehungen nicht zu belasten und die Zusammenarbeit zu stärken. Ziel ist es, das Beziehungsnetzwerk Deutschlands zu erweitern und die globale Sicherheit durch Verteidigungsfähigkeit zu erhöhen.














