Achillesferse Seltene Erden: Deutschlands Abhängigkeit von China wächst weiter 27.05.2026

Deutschland verzeichnet eine wachsende Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen, entgegen den Zielen der Bundesregierung zur Reduzierung solcher Abhängigkeiten. Eine Auswertung von Handelsdaten durch die Friedrich-Naumann-Stiftung zeigt, dass der chinesische Anteil an deutschen Importen von Gallium von 28,9 Prozent (2023) auf 47,4 Prozent (2025) gestiegen ist, während der Anteil bei Magnesium von 79,1 Prozent auf 84,5 Prozent anstieg. Auch bei Germanium nimmt die Abhängigkeit zu. Die Exporte Chinas von Gallium und Germanium waren im April 2026 drastisch reduziert, was auf eine strategische Exportdrosselung hindeutet. Diese Materialien sind essenziell für die Halbleiter-, Glasfaser- und Photovoltaikindustrie, was die Verwundbarkeit der deutschen Industrie verdeutlicht.














