Nach der Abstimmungsniederlage der SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» (54,8 Prozent Nein) sorgte Nationalrat Thomas Aeschi (SVP/ZG) mit seiner Kritik an der Romandie für Empörung. In einem Interview mit «La Liberté» sagte er, es könne nicht sein, dass die Romandie der Deutschschweiz vorschreibe, wie sie sich zu verhalten habe. Zudem kritisierte er den Einfluss der zunehmend links geprägten Städte und sagte eine weitere Verschärfung des Gegensatzes zwischen ländlichen Gebieten und urbanen Zentren voraus.