AfD wegen Vetternwirtschaft und Verwendung von Staatsgeldern für Familie und Unternehmen angeklagt 05.02.2026

Recherchen von t-online und anderen Medien enthüllen ein mutmaßliches System der Vetternwirtschaft innerhalb der AfD in Sachsen-Anhalt, das darauf abzielt, Familienangehörige und Parteifreunde mit öffentlichen Geldern zu versorgen. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der Ministerpräsident werden möchte, steht im Zentrum der Vorwürfe, da sein Vater angeblich ein Gehalt von über 7.000 Euro monatlich von einem anderen AfD-Abgeordneten erhält. Dieses System, das als "mafiös" bezeichnet wird, beinhaltet die Beschäftigung von Verwandten als Mitarbeiter von Fraktionen und Abgeordneten, wobei die AfD argumentiert, dass dies nicht gesetzlich verboten sei und Vertrauen fördere. Langjährige Parteimitglieder kritisieren diese Praxis scharf und sehen darin eine Ausnutzung von Regelungslücken und eine Schädigung des Vertrauens in die Demokratie.














