Öffentliche Schlammschlacht: AfD-Basis in Sachsen-Anhalt bittet Bundesvorstand um Hilfe 11.02.2026

Die AfD in Sachsen-Anhalt, die in Umfragen vor der Landtagswahl am 1. September vorne liegt, sieht sich mit Vorwürfen mutmaßlicher Vetternwirtschaft und einer öffentlichen Schlammschlacht konfrontiert, was die Bundesparteispitze auf den Plan ruft. Recherchen von ZDF-Frontal und der Zeit enthüllten, dass Familienangehörige von AfD-Politikern in Sachsen-Anhalt in Bundestagsbüros von Parteikollegen angestellt waren, darunter auch der Vater des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. AfD-Chef Tino Chrupalla bezeichnete die Anstellungen als rechtlich nicht zu beanstanden, aber als schwierig und mit einem "Geschmäckle" behaftet. Parallel dazu gibt es einen Konflikt zwischen dem Landesvorstand und dem früheren Generalsekretär Jan Wenzel Schmidt, dem Bereicherung und Untreue vorgeworfen wird, während er der Landesspitze Vetternwirtschaft unterstellt. AfD-Mitglieder aus Sachsen-Anhalt haben nun den Bundesvorstand gebeten, einzugreifen und die Vorgänge unabhängig zu prüfen, um die Chance auf eine Regierungsübernahme im Jahr 2026 nicht zu gefährden.














