AfD-Führung greift bei Vetternwirtschaftsaffäre ein und steht vor Dilemma 16.02.2026

Der AfD-Bundesvorstand hat die Parteiausschließung des Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt wegen dessen „schwerwiegend parteischädigenden Verhaltens“ offiziell unterstützt. Diese Entscheidung resultiert aus Vorwürfen der Vetternwirtschaft innerhalb des Landesverbands Sachsen-Anhalt. Schmidt selbst löste die Kontroverse aus, indem er nach einer drohenden Parteiausschließung Anstellungsverhältnisse von Parteimitgliedern offenbarte. Der Bundesvorstand forderte zudem eine bundesweit einheitliche Regelung für die Beschäftigung von Familienangehörigen in den Parlamenten und begrüßte die Einsetzung einer Verhaltenskommission in Sachsen-Anhalt zur Überprüfung und Neugestaltung interner Einstellungspraktiken. Dennoch bestehen interne Zweifel an der Wirksamkeit der Kommission, da einige der ursprünglich Beteiligten Teil von ihr sind. Gleichzeitig sind in Niedersachsen neue Vetternwirtschaftsvorwürfe gegen den Landesvorsitzenden Ansgar Schledde laut geworden, dessen aktuelle und frühere Ehefrauen angeblich in AfD-Büros tätig sind. AfD-Bundestagsabgeordnete Anja Arndt wirft Schledde zudem finanzielle Verfehlungen vor, was dieser bestreitet.














