Die Bundestagsabgeordneten der AfD trafen sich zu einer Klausurtagung in Cottbus, um wichtige Themen zu besprechen, darunter Affären, Querelen und unterschiedliche Positionen. Die Agenda enthielt jedoch ein Wohlfühlprogramm mit Karaoke und Unterhaltung, anstatt die seit Wochen verfolgten Affären um Vetternwirtschaft und Über-Kreuz-Anstellungen aufzuarbeiten. Ursprünglich von den Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla geplant, wurde die Debatte über diese Themen auf Druck der Landesgruppen gestrichen. Auch kontroverse Themen wie Außen- und Verteidigungspolitik, insbesondere die Haltung zu den USA und die Wehrpflicht, standen nicht auf der Tagesordnung, da keine Einigung erzielt werden konnte. Einige Fraktionsmitglieder kritisierten die Prioritätensetzung als "Schwachsinn" und "Zeitverschwendung".