AfD-Mitglied: Erst die Partei als Beute, dann der Staat 10.06.2026

Mehrere AfD-Mitglieder und externe Beobachter kritisieren eine systematische Vetternwirtschaft innerhalb der Partei. Im Zentrum stehen Vorwürfe über Überkreuz-Anstellungen und Scheinbeschäftigungen, wie im Fall von Michel Dörr im Saarland, der trotz Krankschreibung als Lehrer für die AfD-Fraktion arbeitete. Kritiker wie Hans-Joachim Klein bezeichnen die Parteispitze als „Beutegreifer“, die öffentliche Gelder missbräuchlich für Verwandte und Bekannte nutzen würden. Während die AfD-Führung Aufklärung verspricht, wird die Gründung einer internen Kommission in Sachsen-Anhalt aufgrund ihrer Zusammensetzung als wirkungslos kritisiert. Auch in Nordrhein-Westfalen sorgen Anstellungen von Lebensgefährtinnen für Unmut an der Basis. Experten und Organisationen wie „abgeordnetenwatch“ fordern strengere gesetzliche Regeln gegen die Vergabe von Posten an nahestehende Personen, da dies die Glaubwürdigkeit der Partei untergrabe und ein demokratisches Problem darstelle.














