„AfD oder Wölfe, alles andere wird schwierig“ 13.03.2026

Lukas Rietzschels neuer Roman „Sanditz“ entfaltet eine vielschichtige Erzählung, die in der titelgebenden Kleinstadt im sächsischen Grenzgebiet zu Polen angesiedelt ist und Parallelen zu Görlitz aufweist. Das Buch verknüpft zwei Zeitebenen: die späten 1970er Jahre in der DDR, wo protestantische Milieus und Widerstand gegen das Regime beleuchtet werden, und den Lockdown-Winter 2021, der die Herausforderungen der Nachwendezeit und aktuelle gesellschaftliche Spannungen thematisiert. Im Zentrum stehen die Schicksale von drei Freunden in der DDR und die Zwillingsgeschwister Tom und Maria im heutigen Deutschland, deren Lebenswege durch politische Umbrüche, persönliche Krisen und gesellschaftliche Polarisierung geprägt sind. Rietzschels nüchterner Ton und die komplexe Struktur laden den Leser ein, die Puzzleteile zu einem eigenen Bild zusammenzusetzen.














