AfD-Theater in Hamburg: Beim „Prozess gegen Deutschland“ gibt es die erste Absage wegen „ultrarechten Akteuren“ 13.02.2026

Die Lessing-Tage in Hamburg präsentieren als Abschluss ein dreitägiges Theaterereignis namens „Prozess gegen Deutschland“, inszeniert von Milo Rau, das sich kritisch mit der AfD und der deutschen Demokratie auseinandersetzt. Das Festivalthema „Postpopulismus“ wird durch verschiedene Performances und Podiumsdiskussionen beleuchtet, wobei das polnische Theaterstück „Attack on the National Stary Theatre“ als Warnung vor einer AfD-Machtübernahme dient. Der „Prozess gegen Deutschland“ untersucht die rechtliche Möglichkeit eines AfD-Verbots und thematisiert den Missbrauch von SLAPP-Klagen sowie rechtsextreme Propaganda. Prominente Persönlichkeiten wie die ehemalige SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und WELT-Autor Frédéric Schwilden sind beteiligt, doch bereits vor Beginn sagte der Ethikprofessor Rainer Mühlhoff seine Teilnahme ab, da „ultrarechte Akteure“ teilnehmen.














