AfD: Warum wurde Spitzenkandidat Bollinger sofort abgewählt? 25.03.2026

Drei Tage nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wurde der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger als Fraktionsvorsitzender abgewählt. In der ersten Sitzung der auf 24 Mitglieder angewachsenen Fraktion stimmten 18 Abgeordnete für Michael Büge und nur sechs für Bollinger. Die Kritik an Bollinger reichte von Unzufriedenheit mit dem Wahlergebnis (19,5 Prozent, knapp unter dem Ziel von 20 Prozent) bis hin zu Vorwürfen der "Ego-Show" und mangelnden Einbindung anderer Kandidaten im Wahlkampf. Bollinger wurde zudem für seine allgemein gehaltenen Reden und eine als Vetternwirtschaft interpretierte Äußerung gegenüber der Mutter eines Fraktionsmitglieds kritisiert. Mit Michael Büge, der über Regierungserfahrung als Staatssekretär in Berlin verfügt und zuvor der CDU angehörte, hofft die AfD auf eine neue Ausrichtung und eine erhöhte Anschlussfähigkeit zur CDU.














