Afghanistan-Aufnahme: Nur „Lippenbekenntnisse“? Hilfsorganisationen nehmen SPD in die Pflicht 22.02.2026

Hilfsorganisationen kritisieren die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz scharf für den Stopp von Aufnahmeprogrammen für besonders gefährdete Afghanen und den Entzug von Zusagen, obwohl SPD-Politiker wie Lars Castellucci auf die Erfüllung dieser Zusagen pochen. Ende Januar 2026 befanden sich noch rund 1300 Personen in Pakistan und Afghanistan mit deutschen Aufnahmezusagen, von denen jedoch viele, darunter Ortskräfte und Personen über Menschenrechts- und Überbrückungsprogramme, Absagen erhielten. Das Innenministerium begründet dies mit rechtlichen Unklarheiten und mangelndem politischem Interesse, während Hilfsorganisationen und Juristen die Entscheidungen als problematisch und als Kappung legaler humanitärer Aufnahmewege bezeichnen. Die SPD wird aufgefordert, ihrer Verantwortung als Teil der Regierung nachzukommen, da ihre bisherigen Äußerungen als bloße "Lippenbekenntnisse" wahrgenommen werden.














