Agrarminister in China Rainer wirbt für deutsches Schweinefleisch 19.06.2026

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer befindet sich in Peking, um für die Wiederaufnahme des deutschen Schweinefleischexports nach China zu werben, der seit 2020 aufgrund der Afrikanischen Schweinepest ausgesetzt ist. Rainer strebt ein Regionalisierungsabkommen an, das es deutschen Regionen ohne Ausbruch der Seuche ermöglichen würde, weiterhin zu exportieren, ein System, das andere Länder bereits nutzen. China behandelt Deutschland derzeit als einheitliches Sperrgebiet. Rainer zeigte sich zuversichtlich, dass ein solches Abkommen noch in diesem Jahr unterzeichnet werden könnte, nachdem bereits im Februar eine Absichtserklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet wurde. China hat zugesagt, Experten zur Überprüfung der deutschen Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen zu entsenden, was als Voraussetzung für weitere technische Verhandlungen gilt. Vor dem Exportstopp war China ein bedeutender Abnehmer für deutsche Schweinefleischprodukte, insbesondere für Nebenprodukte wie Köpfe und Füße, die dort als Delikatessen gelten.













