Drei Studierende der University of British Columbia (UBC) haben eine KI für das Airhockey entwickelt, die ausschließlich in einer Simulation trainiert wurde und durchschnittliche menschliche Spieler übertrifft. Die KI erfasst die Spielsituation mithilfe einer hochfrequenten Kamera und optischen Hilfsmitteln für präzise Puckerkennung. Der Schläger wird von Motoren über Schienen gesteuert, wobei ein Superkondensator Spannungsschwankungen stabilisiert. Statt kommerzieller Physik-Engines nutzten die Entwickler eine eigene Simulation und die Soft-Actor-Critic-Methode. Trotz der fehlenden physischen Trainingsdaten und der Nutzung eines Notebooks für die Simulation ist die KI aufgrund der exakten Abbildung der Tischphysik und Latenzen in der Simulation äußerst leistungsfähig.