Syriens Interimspräsident Ahmed al-Scharaa, ein ehemaliger Dschihadistenführer mit einer Vergangenheit als islamistischer Terrorist und mutmaßlicher Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen, absolviert seinen Antrittsbesuch in Berlin. Al-Scharaa, der am 8. Dezember 2024 den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad stürzte und nun die Regierung führt, traf bereits hochrangige internationale Politiker wie Emmanuel Macron und Donald Trump. Die Bundesregierung hofft auf eine Stabilisierung und den wirtschaftlichen Wiederaufbau Syriens, um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu ermöglichen und die Abschiebung syrischer Straftäter zu erleichtern. Trotz scharfer Kritik von politischen Gegnern und Organisationen wie der Kurdischen Gemeinde Deutschland, die al-Scharaa vor Gericht sehen, wird er im Kanzleramt von Bundeskanzler Olaf Scholz empfangen, wobei die innenpolitische Lage und Menschenrechte thematisiert werden sollen.