Z+ (abopflichtiger Inhalt); Algorithmen im Onlinedating: Glück in der App, Pech in der Liebe 11.02.2026

Die Datingindustrie, angeführt von Apps wie Tinder und Bumble, nutzt hochentwickelte Algorithmen, um die Partnersuche zu kommerzialisieren und Nutzer möglichst lange auf ihren Plattformen zu binden. Diese Algorithmen berechnen Attraktivität mittels künstlicher Intelligenz, wobei besonders attraktive Nutzer mehr Anfragen erhalten. Dieses Geschäftsmodell fördert unrealistische Erwartungen und erschwert die Bildung echter Verbindungen. Die Ökonomin Christina Gravert, die sich mit Spieltheorie und dem "optimal stopping problem" beschäftigte, fand auf pragmatische Weise ihren Ehemann, was einen Kontrast zur romantisierten Darstellung der Online-Partnersuche darstellt.

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