Allergische Rhinitis: Neuer Atemtest kann Heuschnupfen und Co. erkennen 01.05.2026

Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein einfacher Atemtest allergische Rhinitis (Heuschnupfen) schneller erkennen könnte als herkömmliche Methoden. Bei der Erkrankung, von der in Deutschland über 20 Millionen Menschen betroffen sind, reagiert das Immunsystem überempfindlich auf Pollen oder Tierhaare. Bisherige Diagnosen erfolgen mittels Haut- oder Blutuntersuchungen. Forscher analysierten bei 102 Probanden flüchtige organische Verbindungen in der Atemluft. Dabei traten Stoffe wie Decan und Nonadecan bei Allergikern häufiger auf. Zudem wurden erhöhte Werte von Decan, Styrol und Nonanal bei Personen mit hohem Stickstoffmonoxid (FeNO) gemessen, einem Entzündungsmarker. Der Test ist nicht-invasiv, benötigt aber vor einem Einsatz in Praxen weitere Studien.














