Donald Trump wirft der NATO vor, die USA im sogenannten Iran-Krieg im Stich gelassen zu haben und sieht die Allianz als gescheitert an. Seine Sprecherin Karoline Leavitt kündigte an, dass Trump bei seinem bevorstehenden Treffen am Mittwoch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Washington über einen möglichen Austritt der USA aus dem Bündnis sprechen werde. Trump hatte sich wiederholt darüber geärgert, dass europäische Verbündete die USA nicht bei der Sicherung der Straße von Hormus unterstützten. Bundeskanzler Friedrich Merz deutete eine Kehrtwende an und erklärte, Deutschland werde zur Gewährleistung der freien Schifffahrt beitragen, wobei die genaue Beteiligung der Bundeswehr offenbleibt. Rutte, der als Vermittler gilt, wird auch die aktuelle Sicherheitslage, einschließlich des Iran und des Ukraine-Kriegs, sowie die transatlantische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie erörtern.