Alpen-Skigebiet streitet wegen Schnee-Mangel um Millionen-Investition 14.02.2026

Das Schweizer Skigebiet Leysin in der französischsprachigen Schweiz plant eine millionenschwere Investition von 20 Millionen Franken in 175 Schneekanonen, um dem zunehmenden Schneemangel aufgrund des Klimawandels entgegenzuwirken und den Wintertourismus zu sichern. Das Projekt, das Wasser aus dem Hongrin-Stausee über ein 20 Kilometer langes Leitungssystem nutzen soll, stößt jedoch auf erheblichen Widerstand von Einheimischen. Über 500 Einsprachen wurden eingereicht, da Gegner den hohen Wasser- und Stromverbrauch von bis zu 250.000 Kubikmetern Wasser und Millionen Kilowattstunden Strom pro Saison kritisieren und das Projekt als nicht mehr zeitgemäß und verantwortungslos in Zeiten der globalen Erwärmung bezeichnen. Die Bergbahnen, die 80 Prozent ihres Umsatzes im Winter erzielen und 230 Arbeitsplätze sichern, betonen die Notwendigkeit von Kunstschnee für ihr Überleben.















