Alpen-Hütten sauer über neuen Trend: „Zehn Prozent unseres Einkommens“ 01.04.2026

Berghütten in den Alpen sehen sich zunehmend mit dem Problem von „No-Shows“ konfrontiert, bei denen Gäste trotz Reservierungen nicht erscheinen. Dies führt zu erheblichen Einnahmeverlusten und verschwendeten Vorbereitungen, wie Hüttenwart Res Streiff aus den Urner Alpen berichtet, dessen Etzlihütte zehn Prozent seines Einkommens durch solche Ausfälle verliert. Typische Ausreden reichen von Auslandsaufenthalten bis hin zu plötzlichen Wetterverschlechterungen. Als Reaktion darauf verlangt die Etzlihütte nun eine Gebühr von 60 Franken pro Person und Nacht bei Stornierungen unter 48 Stunden oder Nichterscheinen, was rechtlich gedeckt ist. Auch andere Hütten wie die Fridolinshütte im Kanton Glarus erheben Strafen, und der Schweizer Alpen-Club sowie der Deutsche Alpenverein erlauben solche Gebühren.














