Als enger Kunde galt Kunstsammler Leon Black: Verdiente Epstein Geld mit Steuertricks? 17.03.2026

Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll über Jahre hinweg durch Steuertricks erhebliche Einnahmen generiert und diese als Beratungsleistungen an vermögende Kunden weitergegeben haben. Recherchen von „WDR“, „NDR“ und „SZ“, basierend auf den Epstein-Files, legen nahe, dass der Kunstsammler Leon Black ab 2012 von Epstein zu Erbschafts- und Nachlassfragen beraten wurde und dafür jährlich zwischen 23 und 26 Millionen US-Dollar zahlte. Eine Überweisung von zehn Millionen Dollar von Blacks Briefkastenfirma „BV70“ an Epsteins gemeinnützige Organisation im Jahr 2015, deklariert als Spende, soll über eine weitere Epstein-Firma zurückgeflossen sein, wodurch Black steuerliche Vorteile erlangte. Die Amerikanischen Jungferninseln verloren durch Epsteins Steuerbefreiungen im Bereich „Bioinformatik“, obwohl keine Belege für eine Tätigkeit vorlagen, rund 80 Millionen Dollar. Die Deutsche Bank, bei der Epstein ab 2013 Kunde war, bemerkte ungewöhnliche Geldbewegungen, darunter hohe Überweisungen von „BV70“, und erwog zeitweise eine Kontoschließung.













