Alternativen mit Schwachstellen: Wie Russlands Armee den Starlink-Wegfall zu kompensieren versucht 19.03.2026

Nachdem russischen Truppen Anfang Februar der Zugang zum Starlink-Satellitennetzwerk gesperrt wurde, suchen sie intensiv nach Alternativen, um ihre beeinträchtigten Kommunikations- und Kommandofähigkeiten auszugleichen. Laut dem Institute for the Study of War (ISW) hat dies zu erheblichen Rückschlägen an der Front geführt. Russische Streitkräfte setzen nun vermehrt auf Drohnen wie "Molniya", die als "Mutterschiffe" für FPV-Drohnen dienen, um Angriffe auf ukrainische Nachschubwege durchzuführen. Diese Drohnen, die zuvor Starlink nutzten, funktionieren ohne diese Verbindung deutlich schlechter, wie ukrainische Offiziere berichten. Russland greift zudem verstärkt auf klassische Funkgeräte zurück, deren Übertragungen leichter abzufangen sind, und versucht, Glasfaserkabel zu verlegen oder eigene Satelliten zu nutzen, um den Mangel zu kompensieren, auch wenn diese Alternativen noch langsamer sind.













