Altersvorsorge: Riester-Rente gilt als gescheitert – was sich nun ändert 05.04.2026

Die Riester-Rente wird in Deutschland als gescheitert betrachtet, da sie nach Ansicht des Autors zu erheblichen Geldvernichtungen geführt hat, insbesondere für einkommensschwache Personen, für die sie ursprünglich gedacht war. Stattdessen profitierte vor allem die Fondsbranche und der Vertrieb. Dies wird durch die hohen Vergütungen von Vorständen bei Sparkassen und Volksbanken im Jahr 2023 verdeutlicht, von denen 86 Personen über eine Million Euro erhielten, was teilweise auf den Verkaufserfolg der Riester-Rente zurückgeführt wird. Kritiker wie Hans-Joachim Reinke von Union Investment bemängeln die Intransparenz komplexer Produkte und die Beibehaltung veralteter Verkaufsstrategien durch Institute wie die Sparkasse Sachsen. Das neue Altersvorsorgedepot, das eine maximale Kostenobergrenze von einem Prozent vorsieht, wird als transparentere und potenziell kostengünstigere Alternative angesehen, insbesondere im Vergleich zu ETF-Sparplänen, die deutlich niedrigere Gebühren aufweisen.














