Altersvorsorgedepot: Was nach Riester jetzt besser werden soll 11.06.2026

Ab dem 1. Januar 2027 wird in Deutschland eine neue staatlich geförderte Altersvorsorge, das sogenannte Altersvorsorgedepot, eingeführt, das die bisherige Riester-Rente ablösen soll. Diese Reform zielt darauf ab, durch die Investition in den Kapitalmarkt, insbesondere in aktive Fonds und passive ETFs, höhere Renditechancen zu ermöglichen, da die 100-prozentige Beitragsgarantie der Riester-Rente entfällt. Dies soll Renditen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr ermöglichen. Auch Selbstständige und Freiberufler werden von der staatlichen Förderung profitieren. Die staatliche Zulage wird neu berechnet: Für die ersten 360 Euro Einzahlung gibt es 50 Cent pro Euro, für weitere bis zu 1800 Euro 25 Cent pro Euro, was zu einer höheren Gesamtförderung führen kann. Die Gebühren sollen durch eine Kostenobergrenze von maximal einem Prozent deutlich niedriger sein als bei Riester-Verträgen. Ein Wechsel von bestehenden Riester-Verträgen in das neue Altersvorsorgedepot ist ab 2027 möglich und in vielen Fällen sinnvoll, da das angesparte Guthaben förderunschädlich übertragen werden kann.















