Amer Matar und das digitale syrische Gefängnismuseum: Kampf gegen das Vergessen 22.03.2026

Amer Matar, ein syrischer Flüchtling, der vor den Folterern seines Landes geflohen ist, hat eine innovative Methode entwickelt, um die Erinnerung an die Schrecken von IS- und Assad-Regime-Gefängnissen wachzuhalten. Er erstellt detaillierte 3-D-Modelle dieser Haftanstalten, um die Gräueltaten zu dokumentieren und dem Vergessen entgegenzuwirken. Ein Beispiel zeigt eine virtuelle Darstellung eines Gefängnisflurs, in dem ein vermummter Wärter mit einem Schlagstock auf eine Reihe gefesselter und verbundener Häftlinge zustürmt, während ein zweiter Wärter sie mit seinem Gewehrkolben antreibt. Diese digitalen Rekonstruktionen dienen als wichtiges Mittel zur Bewahrung der Geschichte und als Mahnung für zukünftige Generationen, insbesondere angesichts des schwindenden Kreises der Zeitzeugen für andere historische Gräueltaten.















