Angekündigter ICE-Rückzug aus Minneapolis: „Wir glauben das erst, wenn wir es sehen“ 14.02.2026

Die Einwanderungsbehörde ICE zieht sich aus Minneapolis zurück, nachdem ein umstrittener Einsatz seit Dezember bis zu 3000 Beamte umfasste und rund 4000 Festnahmen zur Folge hatte. Dieser Rückzug, der in dieser oder der kommenden Woche erfolgen soll, wird von Aktivisten wie Suleiman Adan vom Council on American-Islamic Relations Minnesota (CAIR) als kleiner Sieg betrachtet, der durch gemeinschaftliche Organisation und Widerstand gegen Angst als politische Strategie erreicht wurde. Trotz der Ankündigung bleibt Skepsis bestehen, da es Berichte über fortgesetzte Einsätze gab und die genaue Zahl der Vorbestraften unter den Festgenommenen unklar ist. Der Einsatz war von Anfang an kontrovers, insbesondere nach dem Tod zweier US-Bürger durch ICE-Beamte im Januar, was zu massiven Protesten führte. Die wirtschaftlichen Folgen für Minneapolis sind erheblich, mit geschätzten wöchentlichen Umsatzverlusten von zehn bis 20 Millionen Dollar. Aktivisten betonen, dass der Abzug der Beamten die erlittenen Traumata und den bleibenden Schaden, wie getrennte Familien und anhaltende Angst, nicht ungeschehen macht.














