Angriffe auf Iran: Der Kanzler will Washington nicht vor den Kopf stoßen 02.03.2026

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz ringt um eine diplomatische Linie angesichts der Angriffe auf den Iran, um die Beziehungen zu Washington nicht zu belasten und gleichzeitig außenpolitische Grundsätze zu wahren. Deutschland zeigt Verständnis für die Aktionen der USA und Israels, verurteilt das iranische Regime für seine Bedrohung von Frieden und Sicherheit, vermeidet jedoch offene Unterstützung oder deutliche Kritik. Kanzler Scholz betont, dass Deutschland sich Belehrungen sparen sollte, da eigene frühere Appelle und Sanktionen wenig bewirkt hätten und man selbst nicht bereit gewesen sei, grundlegende Interessen notfalls militärisch durchzusetzen. Währenddessen fordern Teile der Koalition unterschiedliche Reaktionen, von Verhandlungsaufrufen bis hin zur Befürwortung eines Regimewechsels, und die EU-Staaten ringen um eine gemeinsame Erklärung, wobei eine Mehrheit die US-Angriffe stützt, Spanien jedoch strikt dagegen ist.














