Ein Team des MIT unter der Leitung von Professor Patrick Doyle hat eine innovative Methode entwickelt, um therapeutische Antikörper in Mikropartikel zu verpacken, was die Verabreichung mittels einer Standardspritze ermöglicht. Bisherige intravenöse Infusionen waren zeitaufwendig und erforderten Krankenhausaufenthalte. Die neue Technik nutzt eine mikrofluidische Anordnung, um Antikörper in Hydrogel-Partikel einzuschließen, die dann dehydriert und rehydriert werden, um hochkonzentrierte, injizierbare Formulierungen zu schaffen. Diese Partikel mit einem Durchmesser von 100 Mikrometern erfordern eine Spritzenkraft von weniger als 20 Newton und ermöglichen die Verabreichung von über 700 Milligramm Antikörpern pro 2-Milliliter-Spritze, wobei die Stabilität für mindestens vier Monate unter Kühlung gewährleistet ist. Die Forscher planen nun Tierversuche und die Skalierung des Herstellungsprozesses, wodurch spezielle Zentrifugen überflüssig werden.