Antisemitismus-Vorwurf gegen Leiterin von CDU-gefördertem Projekt – Senatorin nennt Äußerungen „verstörend“ 25.02.2026

Das Zera-Institut, das vom Berliner Senat mit 390.000 Euro zur Bekämpfung von Antisemitismus gefördert wird, steht wegen seiner Leiterin Maral Salmassi in der Kritik. Salmassi, selbst CDU-Mitglied, bezeichnete den jüdischen Milliardär George Soros auf Social Media als „Parasiten“ und verglich die Zeitung „The Guardian“ wegen eines kritischen Beitrags über Israel mit der Nazi-Zeitung „Der Stürmer“. Sie bedauerte ihre Wortwahl, die sie als antisemitisch konnotiert und inakzeptabel einräumte, betonte jedoch, dass ihre Äußerungen ihre institutionelle Arbeit nicht definierten. Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson nannte die Äußerungen „verstörend“ und behält sich die Rückforderung von Fördermitteln vor. Die Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus ist Gegenstand eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der unklare Kriterien und möglichen Druck der CDU-Fraktion untersucht.














