Apotheken-Reform der Merz-Regierung beschlossen – was jetzt auf Patienten zukommt 22.05.2026

Der Bundestag hat am 22. Mai 2026 eine von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) initiierte Apothekenreform beschlossen, die den Apotheken erweiterte Kompetenzen einräumt, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und die sinkende Zahl von Apotheken in Deutschland zu stärken. Die Maßnahmen umfassen die Durchführung von Impfungen mit Totimpfstoffen, Blutabnahmen zur Medikamentenkontrolle bei Erwachsenen nach ärztlicher Schulung, den Verkauf von Schnelltests auf Viren, die Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept in Ausnahmefällen bei bekannten Dauermedikamenten oder akuten Erkrankungen, sowie flexiblere Öffnungszeiten. Diese Reform soll Patienten den Zugang erleichtern und das Gesundheitssystem entlasten, stößt jedoch auf Kritik von Ärzten, die diagnostische und therapeutische Kompetenzen als unteilbar betrachten, und von der Deutschen Stiftung Patientenschutz bezüglich der Kostenübernahme.















