Vor 30 Jahren: Apples Konsolen-Flop Pippin erscheintvor 15 Stundenheise online 28.03.2026

Vor 30 Jahren, am 28. März 1996, veröffentlichte Apple in Japan seine Multimedia-Konsole Pippin, die auf einem abgespeckten MacOS und einem PowerPC 603 Prozessor basierte. Das Gerät, das als günstigere Alternative zu PCs gedacht war und Musik, Filme, Spiele und Infotainment abspielen sollte, scheiterte jedoch am Markt. Apple vergab lediglich Lizenzen, und der japanische Spielzeughersteller Bandai produzierte und vermarktete die Konsole, die in Japan als "Pippin Atmark" für umgerechnet 700 US-Dollar und in den USA als "Pippin @World" für 600 US-Dollar erschien. Trotz zahlreicher Zubehörteile und einer breiten Palette an Multimedia-Programmen, darunter Lernspiele und Adventures, litt die Pippin unter unklarer Zielgruppe, hohem Preis, geringer Leistung und mangelnder Softwareauswahl, insbesondere im Vergleich zur konkurrierenden PlayStation. Steve Jobs beendete das Projekt nach seiner Rückkehr zu Apple, und von der Pippin wurden nur geringe Stückzahlen verkauft, was für Bandai zu einem erheblichen Verlust führte, der jedoch durch den Erfolg von Tamagotchi ausgeglichen wurde.














