Im Dezember wird eine 13. AHV-Rente eingeführt, deren Finanzierung im Parlament kontrovers diskutiert wird. Während der Nationalrat eine befristete Mehrwertsteuererhöhung bis 2033 vorschlägt, favorisiert der Ständerat eine unbefristete Mischfinanzierung aus Lohnprozenten und Mehrwertsteuererhöhung. SP-Ständerätin Flavia Wasserfallen und Mitte-Ständerat Pirmin Bischof unterstützen die Mischfinanzierung zur Solidarität zwischen Erwerbstätigen und Rentnern sowie verschiedenen Lohnklassen. SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr und FDP-Ständerat Damian Müller präferieren die befristete Mehrwertsteuererhöhung und betonen die Notwendigkeit, über eine Erhöhung des Rentenalters zu sprechen. Die kürzlich vorgestellte AHV-Reform 2030 stösst auf wenig Begeisterung und wird als unzureichend für eine strukturelle Reform kritisiert.