Mysteriöse Überflüge: Armee gegen Drohnen: Ahnungslos, planlos – machtlos? 04.07.2026

Unbekannte Drohnen haben erneut eine kritische Anlage der Schweizer Armee überflogen, was die Armee zu Sofortmassnahmen zwingt, während benötigte Abwehrsysteme wie Patriot-Raketen und Skyranger-Kanonen frühestens ab 2030 und zu Kosten von über elf Milliarden Franken verfügbar sein werden. Armeechef Benedikt Roos hat eine systematische Erfassung von Drohnensichtungen und die Prüfung einer Flugverbotszone angeordnet, da die bisherigen Schutzmassnahmen, wie Wachsoldaten, als unzureichend gelten. Sicherheitspolitiker beider politischer Lager kritisieren die mangelnde Vorbereitung auf hybride Kriegsführung und fordern eine Priorisierung der Gelder für Drohnenabwehr. Militärische Übungen und internationale Erfahrungen, etwa bei Nato-Staaten, unterstreichen die wachsende Bedrohung durch Drohnenangriffe und die Notwendigkeit einer raschen technologischen Anpassung. Gleichzeitig steht die Schweiz vor der Herausforderung, ihre strikten Ausfuhrbestimmungen zu überdenken, um Innovationen im Rüstungsbereich nicht ins Ausland abwandern zu lassen.















