Arznei und Stahl: Trumps Zolloffensive geht weiter 03.04.2026

Die US-Regierung setzt ihre aggressive Handelspolitik unter Präsident Donald Trump fort, indem sie neue Zölle auf patentgeschützte Arzneimittel mit einem Aufschlag von 100 Prozent einführt, um Pharmakonzerne zur Ansiedlung in den USA zu bewegen, wobei Deutschland und die EU ausgenommen sind. Diese Maßnahme, die ein Jahr nach Trumps erster Zollankündigung erfolgte, unterstreicht sein Festhalten an und die Ausweitung seiner umstrittenen Zollpolitik. Zusätzlich werden die Zollregeln für Stahl, Aluminium und Kupfer geändert: Der 50-prozentige Zollsatz für Stahlbalken wird künftig auf den US-Marktpreis und nicht auf den Exporteurpreis erhoben, um die Einnahmen zu steigern und künstliche Preisnachlässe zu unterbinden. Für andere Produkte wie Waschmaschinen könnten die Zollsätze sinken, mit einem einheitlichen 25-Prozent-Satz für Produkte, die zu mehr als 15 Prozent aus Stahl, Aluminium oder Kupfer bestehen.














