Der Assistenzarzt Philipp G. missbrauchte Patientinnen im Krankenhaus, filmte die Taten und beging anschließend Selbstmord. Die Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt, und die Opfer wurden über Jahre hinweg im Unklaren gelassen. Erst Jahre nach den Vorfällen erfahren die betroffenen Frauen die Wahrheit und kämpfen nun um Gerechtigkeit. Die Klinikleitung steht in der Kritik, da sie offenbar Warnsignale ignorierte, die auf das Fehlverhalten des Arztes hätten hindeuten können. Die Frauen leiden bis heute unter den psychischen und physischen Folgen des Missbrauchs und warten auf einen juristischen Prozess, der ihnen Genugtuung verschaffen soll.