Eine US-amerikanische Forschungsgruppe hat mithilfe des W.M. Keck Observatory auf Hawaii einen potenziellen Unterschied zwischen Braunen Zwergen und riesigen Gasplaneten entdeckt: die Rotationsgeschwindigkeit. Sechs Exoplaneten und 25 Braune Zwerge wurden analysiert, wobei sich zeigte, dass Gasriesen deutlich schneller rotieren, nahe der Geschwindigkeit, bei der sie zerreißen würden. Dies deutet darauf hin, dass Braune Zwerge nach ihrer Entstehung mehr Rotationsgeschwindigkeit verlieren. Die Unterscheidung ist wichtig, da Braune Zwerge "gescheiterte Sterne" sind, bei denen keine Kernfusion gezündet wurde, während Gasriesen Exoplaneten sind. Diese Erkenntnis könnte die Erforschung beider Himmelskörperarten und ihrer Entstehungsmechanismen voranbringen.