Der Deutsche Städtetag kritisiert scharf die Pläne der Bundesregierung, die Finanzierung von Integrationskursen für freiwillige Teilnehmer einzustellen. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt betont, dass diese Kurse, die Sprachkompetenz und Wissen über Deutschland vermitteln, essenziell für die gesellschaftliche Integration und die Aufnahme einer Arbeit seien. Er warnt, dass ohne diese Kurse die Mindestteilnehmerzahl vielerorts nicht mehr erreicht werden könne und die Integration sich erheblich verzögere oder gar fehlschlage. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt seit Ende November keine Berechtigungsscheine für freiwillige Teilnehmer mehr aus, um Kosten von bis zu 3500 Euro pro Teilnehmer einzusparen und Geflüchtete mit dauerhafter Bleibeperspektive zu bevorzugen.