Asylverfahren in St. Gallen dauern zu lange – nun reagiert das Bundesgericht 17.06.2026

Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen steht wegen struktureller Mängel und ineffizienter Organisation unter Druck. Insbesondere die lange Dauer von Asylverfahren wird kritisiert, wobei Ende November letzten Jahres rund 140 Fälle seit über vier Jahren pendent waren. Diese Situation führte zu Aufsichtsanzeigen beim Bundesgericht, das nun eine Rüge ausgesprochen hat. Das Bundesgericht bemängelt eine ungenügende Priorisierung von Altverfahren und eine ineffiziente Ressourcennutzung, was zu einem Rückstau von über 8500 Fällen Ende 2025 führte, wovon etwa 5400 Asylverfahren betrafen. Das Gericht in St. Gallen wird aufgefordert, eine Strategie zum Abbau der Pendenzen vorzulegen und organisatorische sowie personelle Verbesserungen umzusetzen, da die bisherigen Massnahmen als unzureichend erachtet werden.














