Atomdebatte: Darum steuert die Schweiz auf eine Stromlücke zu 29.03.2026

Die Schweiz steuert auf eine Stromlücke im Winter zu, da der Stromverbrauch bis 2050 voraussichtlich um 25 bis 40 Prozent steigen wird, während die bestehenden Atomkraftwerke (AKW) bis 2045 abgeschaltet werden und der Ausbau erneuerbarer Energien langsamer und teurer als geplant verläuft. Um diese drohende Lücke zu schließen, plant der Bundesrat, das 2017 beschlossene Bauverbot für neue AKW aufzuheben, was jedoch auf Widerstand stößt und voraussichtlich zu einer Volksabstimmung im Jahr 2026 oder 2027 führen wird. Alternative Szenarien beinhalten den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, den Bau von Gaskraftwerken oder die Verlängerung der Laufzeit bestehender AKW und den Bau neuer Reaktoren, wobei jede Option eigene Herausforderungen und Risiken birgt.














