Attentat in ZürichOpfer warf sich auf Auto, aber Terrorist (15) stach weiter zu 17.06.2026

Am 2. März 2024 attackierte ein damals 15-jähriger Schweizer mit tunesischen Wurzeln in Zürich-Selnau einen orthodoxen Juden mit einem Messer und verletzte ihn schwer. Der Täter, der sich selbst als Al-Qaida-Anhänger bezeichnete und die Tat streamte, wird nun am 1. Juli vor dem Jugendgericht Dielsdorf angeklagt. Die Jugendstaatsanwaltschaft fordert ein Jahr Freiheitsentzug sowie Schutzmassnahmen und wirft ihm mehrfachen versuchten Mord, Unterstützung einer kriminellen Organisation und Aufruf zu Hass vor. Ein psychiatrisches Gutachten attestiert ihm eine Autismus-Spektrum-Störung und eine mittelgradig verminderte Schuldfähigkeit. Das Opfer warf sich auf das Auto der Angreifer, um Hilfe zu bekommen, wurde aber weiter attackiert.

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